Die sonnigen Tage bringen in den Treibhäusern viel Wärme, was sich positiv auf das Wachstum der Pflanzen auswirkt. Insbesondere der Nüsslisalat gedeiht sehr schön. Auf Grund von top Bodenqualität, dürfen wir weiterhin sehr schönen Lauch ernten. Beim Rosenkohl wirkten sich die warmen Tage jedoch negativ auf die Qualität aus (insbesondere diese der Vorweihnachtszeit). Wir sind bestrebt diese sehr gut zu kontrollieren.
Wir machen nicht oft Preisvergleiche mit Grossverteilern, weil wir unsern Job gut machen möchten und dazu unsere Energie nicht in stetige Vergleiche investieren möchten.
Trotzdem nahm es uns wunder, wie wir im Vergleich zu einem der grossen Orangen stehen.
Fazit: Bei uns kaufen Sie regenerativ angebautes Bio-Gemüse viel günstiger ein – wir waren definitiv selber überrascht! Der Grossverteiler ist teilweise über 50% teurer als wir. Im Durchschnitt auf die 9 Produkte waren wir über 24% günstiger nur bei den gekochten Randen etwas teurer, da wir diese in viel kleineren Mengen und handgefertigt machen.
Kundenidee und Spar-Tipp: Wir bieten Normolssäcke an. Der Inhalt stellt sich aus dem Gemüse (was so Saison hat) zusammen, welches die Normen nicht erfüllt. Diese können Sie im praktischen 2kg-Sack bestellen.
An dieser Stelle möchten wir uns herzlich für Ihre Kundentreue bedanken und freuen uns Sie als Kundin und Kunden haben zu dürfen.
Herzlichen Dank
Sonja und Markus mit Jean und dem ganzen Team vom Bio HofMädertal
Mit grosser Freude dürfen wir von verschiedensten Seiten positive Feedbacks zum Bericht in der NZZ entgegen nehmen. Vielen Dank dafür! Viellicht regt dieser Bericht einige Berufskollegen zum denken an und ist somit unser kleiner Beitrag zu einer besseren Welt.
Wir müssen weniger bewässern. Wir haben festgestellt, dass sich die Bodenstruktur nach einer Flächenrotte (eine Gründüngung mit hoher Vielfalt wird in den Boden eingearbeitet) sehr schnell zum positiven bildet. Desweitern konnten wir völlig auf die flächendeckende Bewässerung (Stand: 12.07.2022) verzichten, sobald die Pflanzen angewachsen sind. Lediglich nach der Pflanzung giessen wir diese ggf. an. Dazu haben wir unseren Oldtimer entsprechend umgebaut. Dies erlaubt es uns nur in der Reihe zu bewässern. Somit sparen wir Wasser und das Beikraut wird weniger zum keimen angeregt.
Vorteile:
geringer Wasserverbrauch
es werden weniger Beikräuter angeregt
effiziente Ressourcennutzung
Nachteile:
Zeitaufwand – Wobei das Verlegen und wieder zusammennehmen der Bewässerungsrohre benötigt auch sehr viel Zeit. Zudem stören sie beim dem Hacken und Spritzen.
Dieselverbrauch – Unser Oldtimer benötigt jedoch nur wenig Diesel/h
Bodenverdichtung durch mehr durchfahrten – Bei den gepfanzten Kulturen haben wir jedoch bewachsene Fahrgassen, dort sehen wir weniger das Problem, als bei Dammkulturen.
Folgend einige Fotos von der Feldbegehung vom 26.05.2022.
Wie alles, wird auch der Salat nach den regenerativen Anbaumethoden gepflanzt. Durch die minimale Bodenbearbeitung bleit der Boden lange feucht und das Gemüse muss nur selten, wenn überhaupt bewässert werden. Hier grüner Eichblattsalat. Kerbelrübern.Ein Revue vom meinem Rundgang über die Felder. 👍😊
Es freut uns sehr, dass so viele tollen Kundinnen und Kunden unsere feinen Bio-Produkte bestellen und kaufen. Da wir eine strikte Fruchtfolge einhalten wollen, sind wir auf mehr landwirtschaftliche Nutzfläche angewiesen.
Sind Sie in Besitz von ackerbaufähigem Land* in der Region Gossau und möchte, dass darauf Bio-Gemüse angebaut wird?
Wir bieten:
Eine effiziente (Farm2Table) und enkeltaugliche Lebensmittelproduktion
Schonender Umgang mit dem Boden dank den regenerativen Landwirtschaftsmethoden
Sie unterstützen den Anbau von saisonalem Biogemüse in Ihrer Region
Sehr gute Bezahlung Ihrer Fläche
*Sollten Sie nicht nach den Richtlinien von Bio Suisse produzieren, können wir auch Lösungen für eine langfristige Zusammenarbeit gefunden werden.
Wir würden uns sehr auf Ihr Telefon oder Ihre Mail freuen.
Seitdem ich das Buch «Die Stumme Erde» von Dave Goulson gelesen habe, ist mir (Markus Bernhardsgrütter) erst so richtig bewusst geworden, was wir Landwirte für eine grosse Verantwortung tragen. Unser tägliches Handeln, unsere strategischen Entscheide, unser Fahren über die Felder – alles hat grosse Auswirkungen auf Milliarden (in einer Hand guter Erde sind es 7-8 Milliarden) von Lebewesen.
Die Schweizer Landwirtschaft macht viel für die Biodiversität. Jeder Landwirt z.B. muss rund 7% seiner landwirtschaftlichen Nutzfläche extensiv bewirtschaften. Mit dem späten Mähen ab dem 15. Juni, können sich Tiere vermehren und Pflanzen versamen. Leider verkommen so auch die Wiesen, wie wir bei unserer Parzelle nun festgestellt hatten.
Aus diesem Grund gehen wir einen Schritt weiter und möchten proaktiv und mit sinnvollen Massnahmen aus der Praxis die Insekten fördern. Wir sind angewiesen auf die Insekten, dass wissen die Landwirte. Nicht zuletzt kauften wir bis anhin jedes Jahr zu hunderten Hummeln aus Holland, welche unsere Tomaten in den Gewächshäusern bestäuben sollten. Aber wir sind überzeugt, das geht auch mit den hiesigen Bienen, Hummel und Co.
Unser Tun:
Zwischen unseren Gewächshäusern werden blumenreiche Beete angelegt. Diese sollen Bienen und Hummeln anlocken, die dann wiederum die Tomate in den Häusern bestäuben sollen.
Ca. jedes zehnte Beet in unserer Kohlparzelle ist mit der Nützlingskultur für Kohlgemüse bestellt. Damit sollen Nützlinge angezogen werden, die wiederum die Schädlinge wie z.B. die weisse Fliege im Feder- und Palmkohl bekämpfen sollen.
Auch unsere Blumenfelder sollen vergrössert werden, damit wir den Insektenbestand weiter forcieren können.
Mit den regenerativen Landwirtschaftsmethoden möchten wir den Humus aufbauen, CO2 einspeichern und so das Leben im Boden fördern.
Wir verstehen die essentielle Wichtigkeit der Insekten, daher machen sehr viel, um sie zu fördern und gleichzeitig helfen Sie uns gesunde Bioprodukte zu ernten.
Was können Sie tun?
Ganz einfach. Mit dem Abonnieren unserer SaisonBox, einkaufen am Wochenmarkt oder in unserem Hofladen, unterstützen Sie uns und wir können wiederum mehr in die Förderungen natürlicher Massnahmen investieren.
PS: Wir freuen uns, wenn wir die Investitionen in die Natur über den direkten Verkauf unserer Produkte decken können und nicht über Direktzahlungen – damit wird nur ein grosser, schwerer Büroapparat finanziert…
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
Sonja & Markus und das ganze Team vom Bio HofMädertal
Seit dem Jahr 2022 ist der Bio HofMädertal Mitglied vom Verein agricultura regneratio, der Bewegung der regenerativen Landwirtschaft im deutsprachigen Raum.
Für jeden Bauernhof
Mit Freude und Kompetenz regenerativ produzieren und das Ökosystem fördern
Für jeden Menschen
Genuss mit gesunden und regenerativ produzierten Lebensmitteln – jeden Tag
Mission
Förderung der regenerativen Land – und Ernährungswirtschaft
Netzwerk stärken
Akteure der ganzen Wertschöpfungskette, die sich für die regenerative Landwirtschaft einsetzen, organisieren und vernetzen
Projekte mit gemeinnützigem Charakter unterstützen, die dem Zweck der regenerativen Landwirtschaft dienen
Gesellschaft sensibilisieren
Der regenerativen Land- und Ernährungswirtschaft zu Wahrnehmung und Wertschätzung in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik verhelfen
Menschen aufzeigen, wie wertvoll eine naturfördernde, lokale, regenerative Land- und Ernährungswirtschaft für ihr Essen und die Gesundheit ist
Die regenerative Land- und Ernährungswirtschaft bekannter machen
Bauernbetriebe unterstützen
Bauernfamilien dabei unterstützen, ein für ihren Betrieb optimales regeneratives System zu finden und umzusetzen
Betriebe stärken, um unabhängiger von externen Hilfsmitteln wirtschaftlicher zu produzieren und Produkte mit hohem inneren Wert möglichst direkt zu vermarkten
Mit einer starken Marke den Mehrwert der Produkte sichtbar machen
Der Verein
Eine Gruppe von engagierten Macher*innen will die regenerative Land- und Ernährungswirtschaft ins Bewusstsein der Öffentlichkeit bringen. Wir sind überzeugt, damit die drängenden Probleme wie hoher Pestizideinsatz, Wasserknappheit, Bodenerosion und Emissionen positiv bewältigen zu können. Zudem stärken wir damit die Selbstverantwortung und den Selbstwert unserer Bauernfamilien.
Wir informieren, schulen, beraten, koordinieren und fördern innovative Projekte aus der Landwirtschaft sowie der weiteren Wertschöpfungskette. Mitmachen können alle, die am Thema interessiert sind: Landwirt*innen, Produzent*innen, Vermarkter*innen, Konsument*innen, Organisationen und Firmen.
Der Verein wurde am 21. November 2019 in Aarau unter dem Namen „Agricultura Regeneratio – Verein für regenerative Land- und Ernährungswirtschaft“ gegründet. Der Name ist lateinisch für „Landwirtschaft“ und „Regeneration“ und wird in allen Sprachgegenden der Schweiz verstanden – und auch darüber hinaus.
Bio Hühnerhaltung einfach gemacht mit dem automatischen System für Hühnertüren.
Dank dem „Automatic-Chickendoorsytem“ spare ich viel Zeit und kann sie flexibler einteilen.
Mit der Umstellung auf Bio im Jahr 2020 haben wir uns auch wieder für den Betriebszweig Geflügelmast entschieden. Dazu sind unsere Hühner zuerst 21 Tage im geschützten Vormaststall und anschliessend in 6 mobilen Ställen (450 Tiere/Gruppe) auf der Weide.
Von Beginn an suchten wir nach einem System, um die Türen der mobilen Ställe automatisch öffnen und schliessen zu lassen. Nach langer erfolgloser Suche haben wir uns entschieden, selbst ein System zu entwickeln: «Automatic-Chickendoorsytem»
Programm:
Am Morgen ab 08:00 Uhr öffnen sich die seitlichen Tore, sofern es über 0 °C hat.
30 min nach dem astronomischen Sonnenuntergang wird im Hühnerhaus automatisch für 3 Sekunden ein Lockfutter gestreut.
Die rechte Türe wird geschlossen und 5 min später wird auch die linke Türe geschlossen. Somit bleibt den Hühnern genug Zeit in das Hühnerhaus zu gehen.
Über einen Druckknopf am Schaltkasten kann tagsüber zu jeder Zeit das Programm (Lockfütterung und Türe schliessen) abgespielt werden. Bleibt der Knopf auf OFF, bleiben auch die Tore geschlossen (bei extremen Wetterereignissen sollen die Hühner im Stall bleiben).
Damit die Hühner von klein auf konditioniert werden, empfiehlt es sich auch im Vormaststall eine Hühnerautomatisierung zu installieren. Dabei kann auf die Linearzylinder verzichtet werden.
Individuell einstellbare Werte
Vorteile:
Sehr grosse Zeitersparnisse(!)
Alle Werte können individuell angepasst werden
Professionelle Siemens Komponenten
Einfache Installation
Preis pro Haus ca. CHF 750.- und für einen Betrieb mit 6 mobilen Ställen und einem Vormasstall muss mit ca. CHF 5500.- gerechnet werden.
Wir möchten keine Komponenten verkaufen (momentan).
Aber wir sagen wie es geht und teilen unsere Erfahrung. Für CHF 200.- erhalten Sie die ganze Bestellliste und eine Anleitung für die Montage sowie das Programm für die Steuerung, das wir selbst geschrieben haben.