Bewässerung der Dammkulturen

Wir müssen weniger bewässern. Wir haben festgestellt, dass sich die Bodenstruktur nach einer Flächenrotte (eine Gründüngung mit hoher Vielfalt wird in den Boden eingearbeitet) sehr schnell zum positiven bildet. Desweitern konnten wir völlig auf die flächendeckende Bewässerung (Stand: 12.07.2022) verzichten, sobald die Pflanzen angewachsen sind. Lediglich nach der Pflanzung giessen wir diese ggf. an. Dazu haben wir unseren Oldtimer entsprechend umgebaut. Dies erlaubt es uns nur in der Reihe zu bewässern. Somit sparen wir Wasser und das Beikraut wird weniger zum keimen angeregt.

Vorteile:

  • geringer Wasserverbrauch
  • es werden weniger Beikräuter angeregt
  • effiziente Ressourcennutzung

Nachteile:

  • Zeitaufwand – Wobei das Verlegen und wieder zusammennehmen der Bewässerungsrohre benötigt auch sehr viel Zeit. Zudem stören sie beim dem Hacken und Spritzen.
  • Dieselverbrauch – Unser Oldtimer benötigt jedoch nur wenig Diesel/h
  • Bodenverdichtung durch mehr durchfahrten – Bei den gepfanzten Kulturen haben wir jedoch bewachsene Fahrgassen, dort sehen wir weniger das Problem, als bei Dammkulturen.

Warum wir auf wirklich frische und gesunde Biolebensmittel setzen!

Einem Bericht aus der NZZ am Sonntag zu Folge, ernähren sich die Schweizerinnnen und Schweizer lieber schnell statt gesund.

Wir möchtem diesem Trend mit unserer SaisonBox entgegen heben. Gerade mit unserem Lieferdienst, ist es noch einfacher frische und gesunde unverarbeitete Biolebensmittel direkt nach Hause liefern zu lassen. Auch auf der Produzentenseite ist die Organisation dank der neuen App einfacher geworden. Wir wissen Anfang der Woche ziemlich genau, wieviele Boxen wir haben werden und können das Gemüse frisch ernten.

Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen und das abonnieren unserer SaisonBox!

Hinweis zum Blumenkohl

Liebe Kundinnen und Kunden

Diese Woche (KW 21) haben wir unserem Freund und auch Saisonbox-Standort Martin Höneisen geholfen, in dem wir seinen Blumenkohl in der Box haben. Er hatte auf Grund des warmen Wetters etwas viel und musste alles schneiden. Wir haben nun festgestellt, dass einige nicht ganz perfekt weiss sind. Wir hoffen auf Verständis. Sollten Sie gar nicht zufrieden sein, dürfen Sie sich natürlich melden, damit wir eine Lösung finden. Besten Dank und viele Grüsse Markus Bernhardsgrütter

Land gesucht!

Es freut uns sehr, dass so viele tollen Kundinnen und Kunden unsere feinen Bio-Produkte bestellen und kaufen. Da wir eine strikte Fruchtfolge einhalten wollen, sind wir auf mehr landwirtschaftliche Nutzfläche angewiesen.

Sind Sie in Besitz von ackerbaufähigem Land* in der Region Gossau und möchte, dass darauf Bio-Gemüse angebaut wird?

Wir bieten:

  • Eine effiziente (Farm2Table) und enkeltaugliche Lebensmittelproduktion
  • Schonender Umgang mit dem Boden dank den regenerativen Landwirtschaftsmethoden
  • Sie unterstützen den Anbau von saisonalem Biogemüse in Ihrer Region
  • Sehr gute Bezahlung Ihrer Fläche

*Sollten Sie nicht nach den Richtlinien von Bio Suisse produzieren, können wir auch Lösungen für eine langfristige Zusammenarbeit gefunden werden.

Wir würden uns sehr auf Ihr Telefon oder Ihre Mail freuen.

071 385 19 20

Liebe Grüsse

Sonja und Markus

Insektensterben und was wir dagegen unternehmen

Seitdem ich das Buch «Die Stumme Erde» von Dave Goulson gelesen habe, ist mir (Markus Bernhardsgrütter) erst so richtig bewusst geworden, was wir Landwirte für eine grosse Verantwortung tragen. Unser tägliches Handeln, unsere strategischen Entscheide, unser Fahren über die Felder – alles hat grosse Auswirkungen auf Milliarden (in einer Hand guter Erde sind es 7-8 Milliarden) von Lebewesen.

Die Schweizer Landwirtschaft macht viel für die Biodiversität. Jeder Landwirt z.B. muss rund 7% seiner landwirtschaftlichen Nutzfläche extensiv bewirtschaften. Mit dem späten Mähen ab dem 15. Juni, können sich Tiere vermehren und Pflanzen versamen. Leider verkommen so auch die Wiesen, wie wir bei unserer Parzelle nun festgestellt hatten.

Aus diesem Grund gehen wir einen Schritt weiter und möchten proaktiv und mit sinnvollen Massnahmen aus der Praxis die Insekten fördern. Wir sind angewiesen auf die Insekten, dass wissen die Landwirte. Nicht zuletzt kauften wir bis anhin jedes Jahr zu hunderten Hummeln aus Holland, welche unsere Tomaten in den Gewächshäusern bestäuben sollten. Aber wir sind überzeugt, das geht auch mit den hiesigen Bienen, Hummel und Co.

Unser Tun:

  • Zwischen unseren Gewächshäusern werden blumenreiche Beete angelegt. Diese sollen Bienen und Hummeln anlocken, die dann wiederum die Tomate in den Häusern bestäuben sollen.
  • Ca. jedes zehnte Beet in unserer Kohlparzelle ist mit der Nützlingskultur für Kohlgemüse bestellt. Damit sollen Nützlinge angezogen werden, die wiederum die Schädlinge wie z.B. die weisse Fliege im Feder- und Palmkohl bekämpfen sollen.
  • Auch unsere Blumenfelder sollen vergrössert werden, damit wir den Insektenbestand weiter forcieren können.
  • Mit den regenerativen Landwirtschaftsmethoden möchten wir den Humus aufbauen, CO2 einspeichern und so das Leben im Boden fördern.

Wir verstehen die essentielle Wichtigkeit der Insekten, daher machen sehr viel, um sie zu fördern und gleichzeitig helfen Sie uns gesunde Bioprodukte zu ernten.

Was können Sie tun?

Ganz einfach. Mit dem Abonnieren unserer SaisonBox, einkaufen am Wochenmarkt oder in unserem Hofladen, unterstützen Sie uns und wir können wiederum mehr in die Förderungen natürlicher Massnahmen investieren.

PS: Wir freuen uns, wenn wir die Investitionen in die Natur über den direkten Verkauf unserer Produkte decken können und nicht über Direktzahlungen – damit wird nur ein grosser, schwerer Büroapparat finanziert…

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Sonja & Markus und das ganze Team vom Bio HofMädertal

BioBox

Bestellen Sie bequem unsere BioBox! Laden Sie einfach die SaisonBox-App herunter und wählen Sie unseren Bio HofMädertal aus.

Mit viel Liebe und Achtung auf die Natur produzieren wir feines gesundes Biogemüse. Mit der Umsetzung der regenerativen Landwirtschaftsmethoden tragen wir Sorge zur Natur und ernten gleichzeitig Gemüse mit hoher Nährstoffdichte.

Freuen Sie sich auf Ihre BioBox!

Ihr Team vom Bio HofMädertal

Bio HofMädertal Mitglied bei agricultura regeneratio

Seit dem Jahr 2022 ist der Bio HofMädertal Mitglied vom Verein agricultura regneratio, der Bewegung der regenerativen Landwirtschaft im deutsprachigen Raum.

Für jeden Bauernhof

Mit Freude und Kompetenz regenerativ produzieren und das Ökosystem fördern

Für jeden Menschen

Genuss mit gesunden und regenerativ produzierten Lebensmitteln – jeden Tag

Mission

Förderung der regenerativen Land – und Ernährungswirtschaft

Netzwerk stärken

  • Akteure der ganzen Wertschöpfungskette, die sich für die regenerative Landwirtschaft einsetzen, organisieren und vernetzen
  • ​Projekte mit gemeinnützigem Charakter unterstützen, die dem Zweck der regenerativen Landwirtschaft dienen

Gesellschaft sensibilisieren

  • Der regenerativen Land- und Ernährungswirtschaft zu Wahrnehmung und Wertschätzung in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik verhelfen
  • Menschen aufzeigen, wie wertvoll eine naturfördernde, lokale, regenerative Land- und Ernährungswirtschaft für ihr Essen und die Gesundheit ist
  • Die regenerative Land- und Ernährungswirtschaft bekannter machen

Bauernbetriebe unterstützen

  • Bauernfamilien dabei unterstützen, ein für ihren Betrieb optimales regeneratives System zu finden und umzusetzen
  • Betriebe stärken, um unabhängiger von externen Hilfsmitteln wirtschaftlicher zu produzieren und Produkte mit hohem inneren Wert möglichst direkt zu vermarkten
  • Mit einer starken Marke den Mehrwert der Produkte sichtbar machen

Der Verein

Eine Gruppe von engagierten Macher*innen will die regenerative Land- und Ernährungswirtschaft ins Bewusstsein der Öffentlichkeit bringen. Wir sind überzeugt, damit die drängenden Probleme wie hoher Pestizideinsatz, Wasserknappheit, Bodenerosion und Emissionen positiv bewältigen zu können. Zudem stärken wir damit die Selbstverantwortung und den Selbstwert unserer Bauernfamilien.

Wir informieren, schulen, beraten, koordinieren und fördern innovative Projekte aus der Landwirtschaft sowie der weiteren Wertschöpfungskette. Mitmachen können alle, die am Thema interessiert sind: Landwirt*innen, Produzent*innen, Vermarkter*innen, Konsument*innen, Organisationen und Firmen.

Der Verein wurde am 21. November 2019 in Aarau unter dem Namen „Agricultura Regeneratio – Verein für regenerative Land- und Ernährungswirtschaft“ gegründet. Der Name ist lateinisch für „Landwirtschaft“ und „Regeneration“ und wird in allen Sprachgegenden der Schweiz verstanden – und auch darüber hinaus.

Die Anforderungen uns: